Gesunde Milchzähne für ein zahngesundes Leben

Gesunde Milchzähne für ein zahngesundes Leben

Gesunde Zähne – und das ein ganzes Leben lang? Was sich unwahrscheinlich klingt, könnte schon bald wahr werden. Tatsächlich ist die moderne Zahnmedizin, aber auch das allgemeine Bewusstsein für die häusliche Zahnpflege so sehr vorangeschritten, dass inzwischen bereits über die Hälfte aller Grundschulkinder stolz auf ihre gesunden Zähne sein dürfen. Sie kennen keine Löcher, keinen Bohrer und keine Füllungen. Sie freuen sich sogar auf den nächsten Vorsorgetermin beim Zahnarzt, denn sie verknüpfen ihn nicht mit langwierigen Behandlungen und Schmerzen. Die Angst vor dem Zahnarzt fällt nicht mehr auf fruchtbaren Boden.

Auch Sie – als Eltern – können maßgeblich zu einem solchen zahngesunden Leben beitragen – und das nicht erst mit Eintritt in die Grundschule. Die ersten Weichen legen Sie schon in der Schwangerschaft und auch mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne!

8 Tipps, die Milchzähne gesund halten

➀ Die ersten Zähne brechen in der Regel dann durch, wenn der Nachwuchs zwischen sechs und neun Monate jung ist – es ist sehr wichtig, sofort mit der Zahnpflege zu beginnen.

➁ Achten Sie bitte darauf, dass der Fluorid-Gehalt der Zahnpasta 0,05 % nicht übersteigt – auch zu viel Fluorid kann die Milchzähne beschädigen.

➂ Führen Sie das Zähneputzen als alltägliches Ritual in Ihr Familienleben ein – bis zum zweiten Lebensjahr genügt einmaliges Zähneputzen am Tag, anschließend sollten sich die Kinder ihre Zähne morgens und abends putzen.

➃ Der Zahnwechsel deckt sich in etwa mit dem Eintritt in die Grundschule. Der Fluoridgehalt sollte nun bei 0,15 % liegen. Bitte reinigen Sie gründlich nach, bis Ihr Kind die Schreibschrift flüssig beherrscht und damit über die notwendige Motorik verfügt, auch hintere Winkel zu erreichen.

➄ Die KAI-Methode erleichtert Kleinkindern das Zähneputzen: K für Kauflächen, A für Außenflächen und I für Innenflächen – so wird garantiert nichts vergessen.

➅ Auch wenn unsere kleinen Patienten von dieser Nachricht oft nicht sehr begeistert sind: Zucker stellt eine Gefahr für die Zahngesundheit darf. Wer zu viel Zucker isst, steigert das Kariesrisiko und gefährdet damit nicht nur den sichtbaren Teil des Zahns, sondern auch die Zahnwurzel. Das betrifft nicht nur Süßigkeiten, sondern auch gesüßte Getränke, z. B. Früchtetees, Säfte, Limonaden usw.

➆ Per Gesetz stehen Ihrem Kind sogenannte Früherkennungsuntersuchungen beim Zahnarzt zu, sobald die ersten Milchzähne durchgebrochen sind. Verzichten Sie nicht auf dieses Recht!

➇ Nach dem Zahnwechsel schließt sich die Individualprophylaxe an, die Kindern und Jugendlichen bis zum Alter von 18 Jahren zusteht. Diese Untersuchungen sollten halbjährlich genutzt werden, damit z. B. auch Probleme mit den Weisheitszähnen frühzeitig festgestellt werden können.

Sprechen Sie uns an!

Sollten Sie noch unsicher im Umgang mit den Milchzähnen sein oder noch weitere Fragen haben, so zögern Sie bitte nicht, uns diesbezüglich zu kontaktieren. Gerne vereinbaren wir einen Termin mit Ihnen in unserer Praxis, um persönlich alle Fragen zu klären. Bringen Sie den kleinen Patienten bitte direkt mit, damit wir uns gegenseitig kennenlernen können, auch möchten wir uns gerne einen Eindruck von dem aktuellen Zustand des kindlichen Gebisses verschaffen.

Wir freuen uns darauf, Sie und Ihre Kinder bei uns in Empfang nehmen zu dürfen. Seien Sie nicht nur ein Patient – seien Sie unser Gast!

Gesunde Milchzähne für ein zahngesundes Leben

Kleine Ode an den Goldzahn

Hielten auch Sie den Goldzahn für eine verhältnismäßig moderne Form des Zahnersatzes? Einen Zahnersatz, den die meisten Patienten in den hintersten Winkeln ihres Mundes verbannen oder – noch besser – in Zahnfarbe verblenden. Einen Zahnersatz, den andere Patienten wiederum mit Stolz auch im Frontzahnbereich zur Schau stellen. Einen Zahnersatz, der sich durch eine hohe Stabilität und Körperverträglichkeit auszeichnet.

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Gesunde Milchzähne für ein zahngesundes Leben

Gesunde Zähne – und das ein ganzes Leben lang? Was sich unwahrscheinlich klingt, könnte schon bald wahr werden. Tatsächlich ist die moderne Zahnmedizin, aber auch das allgemeine Bewusstsein für die häusliche Zahnpflege so sehr vorangeschritten, dass inzwischen bereits über die Hälfte aller Grundschulkinder stolz auf ihre gesunden Zähne sein dürfen. Sie kennen keine Löcher, keinen Bohrer und keine Füllungen. Sie freuen sich sogar auf den nächsten Vorsorgetermin beim Zahnarzt, denn sie verknüpfen ihn nicht mit langwierigen Behandlungen und Schmerzen. Die Angst vor dem Zahnarzt fällt nicht mehr auf fruchtbaren Boden.

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Zahnseide – sinnvolles Utensil oder lästiges Übel?

Die Zahnseide – fast jeder hat sie in seinem Badezimmerschrank, doch kaum jemand benutzt sie. Sie fristet ein einsames Dasein zwischen Zahnbürste, Mundspülung und Zahncreme. Sie beruhigt nach dem üppigen Festessen das Gewissen: kurz damit durch die Zahnzwischenräume und fertig. Vermutlich hätte dafür auch ein Zahnstocher genügt.

Tatsächlich können wir jedoch nur immer und immer wieder betonen, wie wichtig die Zahnseide für Ihre tägliche Zahnreinigung ist! Sie hilft Ihnen, Ihre Zähne nicht nur von Essensresten, sondern auch von Bakterien zu befreien, die sich mit Vorliebe in Ihren Zahnzwischenräumen einnisten.

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Schluss mit lästigen Zahnschmerzen

Kommt Ihnen dies bekannt vor? Sie genießen den Sommer in der Stadt, Sie sitzen mit Freunden in der Eisdiele und unterhalten sich ausgelassen. Sie genießen ein köstliches Eis – und plötzlich fährt ein stechender Schmerz durch Ihren Kopf! Zuerst mag der Schmerz noch nachlassen, doch irgendwann hält Sie dieses unangenehme Pulsieren im Zahn vom Schlafen ab. Vielleicht leiden Sie unter empfindlichen Zähnen, doch sollten die Schmerzen nicht mehr abklingen, könnten Bakterien oder Entzündungen zur schleichenden Gefahr für Ihre Mundgesundheit werden!

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Vorsicht bei der Zahnfleischentzündung

Gerade unter unseren jüngeren Patienten geht die Karieshäufigkeit mehr und mehr zurück – eine sehr positive Nachricht. Leider stellen jedoch Entzündungen im Mundraum nach wie vor ein großes Risiko für unsere Zahngesundheit dar – allen voran die Parodontitis (Entzündungen des Zahnhalteapparates) und die Gingivitis (Entzündungen am Zahnfleisch). Solche Entzündungen sind vor allem deswegen so gefährlich, weil sie im ersten Stadium schleichend und unbemerkt verlaufen – ohne regelmäßige Kontrollen des Zahnarztes können sie zu spät entdeckt werden und im schlimmsten Fall sogar einen Zahn kosten.

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8 Tipps für den richtigen Umgang mit der Zahnbürste

Sie fristet oft ein einsames Dasein in unseren Badezimmerschränken: die Zahnbürste. Obgleich sie zweimal täglich ans Licht geholt wird, bleibt sie doch in Vergessenheit. Oder wissen Sie noch, wann Sie Ihre Zahnbürste zum letzten Mal ausgetauscht haben?

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Wie gefährlich ist nächtliches Zähneknirschen?

Gerade kleine Kinder zeigen häufiger die Neigung, im Schlaf mit den Zähnen zu knirschen. Eine zugegebenermaßen für unfreiwillige Zuhörer unangenehme Erfahrung. Viele Eltern zeigen sich über diese „Angewohnheit“ sehr besorgt, in den meisten Fällen können wir jedoch Entwarnung geben – zumindest solange es noch die Milchzähne betrifft. Denn: Im Zuge der Wachstumsprozesse können diese nächtlichen Reibebewegungen sogar durchaus erwünscht sein!

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